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Reisekosten für DB Mitarbeiter

Business

966.00 Bewertungen
2,9
Entwickler
SPS Germany GmbH
Veröffentlicht
31.01.2016
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Wer als Mitarbeiter der Deutschen Bahn dienstlich unterwegs ist, möchte Reisekosten nicht erst nach der Rückkehr zwischen E-Mails, Belegen und Tabellen zusammensuchen. Genau an diesem Punkt setzt Reisekosten für DB Mitarbeiter an. Die kostenlose Business-App von SPS Germany GmbH richtet sich ausdrücklich an DB-Mitarbeiter und ist damit kein allgemeines Haushaltsbuch und auch keine frei nutzbare Reiseplanungs-App.

Ich habe sie deshalb nicht danach beurteilt, ob sie möglichst viele Menschen anspricht, sondern ob sie im Arbeitsalltag dauerhaft Zeit und Nerven spart. Mein Eindruck fällt dabei gemischt, aber klar aus: Für die passende Nutzergruppe kann die App eine praktische feste Anlaufstelle sein. Wer jedoch nicht zum DB-internen Nutzerkreis gehört oder eine offene Reisekostenlösung für verschiedene Arbeitgeber sucht, wird hier nicht glücklich.

Der erste Eindruck: schnell verständlich, aber klar auf einen engen Zweck begrenzt

Schon der Name macht deutlich, worum es geht. Die App ist auf die Abwicklung von Reisekosten für DB-Mitarbeiter zugeschnitten. Das ist einerseits angenehm, weil man nicht durch Funktionen für private Ausgaben, Urlaubsplanung oder allgemeine Finanzverwaltung navigieren muss. Andererseits merkt man schnell, dass der Nutzen vollständig davon abhängt, ob man tatsächlich in den vorgesehenen beruflichen Ablauf passt.

Die Anwendung ist in der Kategorie Business eingeordnet und kostenlos erhältlich. Das senkt die Einstiegshürde erheblich: Es gibt keine Kaufentscheidung und keine zusätzliche Ausgabe, die man gegenüber dem Arbeitgeber rechtfertigen müsste. Gleichzeitig sollte man „kostenlos“ hier nicht mit „für jeden offen“ verwechseln. Die Nutzung ist ausschließlich für DB-Mitarbeiter vorgesehen. Für Außenstehende ist die App daher nicht als normale Reisekosten-App gedacht.

In der ersten Woche gefällt mir vor allem die klare Zweckbindung. Wenn ich eine Anwendung nur für dienstliche Abrechnungen installiere, möchte ich nicht erst ein komplettes Finanzsystem konfigurieren. Eine spezialisierte Lösung kann im besten Fall dafür sorgen, dass der Vorgang gedanklich an einem Ort bleibt: Reise, Ausgaben, Nachweise und Einreichung gehören zusammen.

Der praktische Wert zeigt sich besonders bei kurzen Dienstreisen. Nach einem Termin stehe ich vielleicht noch am Bahnhof, habe einen Beleg aus einem Automaten, eine Hotelrechnung als PDF und eine kleine Ausgabe für Verpflegung. Eine allgemeine Notiz-App könnte zwar alles sammeln, würde mir aber nicht automatisch den beruflichen Zusammenhang geben. Eine Tabellenkalkulation ist flexibler, verlangt dafür aber mehr Handarbeit und Disziplin. Die DB-Lösung wirkt für den vorgesehenen Prozess deutlich zielgerichteter.

Für wen der Einstieg wirklich sinnvoll ist

Die App ist vor allem für Beschäftigte interessant, die regelmäßig dienstlich reisen und ihre Abrechnungen nicht jedes Mal neu organisieren möchten. Auch wer nur gelegentlich unterwegs ist, kann profitieren, wenn die Reisen ähnliche Abläufe haben und die Abgabe über die interne Struktur erfolgt. Der entscheidende Punkt ist nicht die Häufigkeit allein, sondern die Zugehörigkeit zum vorgesehenen Nutzerkreis.

Wer selbstständig arbeitet, für mehrere Kunden abrechnet oder eine Lösung für ein kleines Unternehmen sucht, sollte sich nicht von der Kategorie Business täuschen lassen. Die App ist keine universelle Plattform für beliebige Geschäftsreisen. Für solche Fälle sind offene Reisekosten-Apps oder eine Lösung mit frei definierbaren Firmenkonten meist die bessere Wahl.

Auch Familien, Studierende und private Bahnreisende gehören nicht zur eigentlichen Zielgruppe. Für private Ausgaben wären einfache Notizen, eine Tabellen-App oder eine persönliche Finanz-App wahrscheinlich passender. Die Spezialisierung ist hier Stärke und Grenze zugleich.

Ein realistischer Ablauf nach einer Dienstreise

Ein typischer Alltag sieht für mich so aus: Ich fahre morgens zu einem dienstlichen Termin, bezahle unterwegs eine Kleinigkeit und komme abends zurück. Wenn ich die Belege sofort beiseitelege, entsteht schnell das bekannte Problem: Welcher Beleg gehört zu welcher Reise, wann wurde er bezahlt und was muss später noch eingetragen werden?

Eine App wie diese ist dann am nützlichsten, wenn ich den Vorgang möglichst zeitnah beginne. Ich würde den Beleg direkt nach der Ausgabe sichern, die Reise gedanklich zuordnen und die Angaben nicht erst mehrere Wochen später rekonstruieren. Der Vorteil liegt weniger in einem spektakulären Einzelwerkzeug als in der festen Routine. Je weniger ich zwischen Papier, Mailpostfach und eigener Tabelle wechseln muss, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, etwas zu vergessen.

Mein wichtigster Tipp lautet deshalb: Die App nicht nur am Monatsende öffnen. Wer jede Ausgabe sofort oder zumindest am selben Tag erfasst, reduziert Rückfragen an sich selbst. Gerade kleine Beträge verschwinden sonst leicht aus dem Gedächtnis. Die Anwendung kann die Ordnung unterstützen, aber sie ersetzt keine regelmäßige Pflege.

Nach dem ersten Monat: Wo der wiederkehrende Nutzen entsteht

Nach dem Reiz der neuen Installation bleibt die entscheidende Frage: Öffne ich die App auch beim nächsten Abrechnungsfall freiwillig wieder? Bei einer internen Reisekosten-App hängt die Antwort stark davon ab, ob sie den persönlichen Ablauf tatsächlich verkürzt. Für mich entsteht der langfristige Nutzen vor allem durch Wiederholung. Jede weitere Reise kann nach demselben Muster behandelt werden, statt erneut eine eigene Lösung zu improvisieren.

Das ist ein unscheinbarer, aber wichtiger Vorteil. Eine allgemeine Tabellenkalkulation kann zwar fast alles abbilden, verlangt jedoch jedes Mal Aufmerksamkeit für Spalten, Formate und Ablage. Eine Notiz-App ist schnell geöffnet, wird aber bei mehreren Reisen unübersichtlich. Eine E-Mail an mich selbst funktioniert als Zwischenlösung, führt aber selten zu einer sauberen Abrechnung. Die spezialisierte DB-Anwendung hat ihren Platz genau zwischen diesen Extremen: enger als eine allgemeine Finanz-App, aber strukturierter als lose Notizen.

Der monatliche Wert hängt außerdem davon ab, wie regelmäßig dienstliche Reisen vorkommen. Wer nur einmal im Jahr eine Reise abrechnet, wird die App nicht als tägliches Werkzeug erleben. Für jemanden mit wiederkehrenden Terminen kann sie dagegen zu einem festen Bestandteil des Arbeitsablaufs werden. Das ist keine App, die man aus Unterhaltung oder Neugier dauerhaft behält. Ihr Platz auf dem Smartphone muss sich durch wiederkehrende Erledigungen rechtfertigen.

Die kleine Routine, die den Unterschied macht

Ich würde mir für jede Reise eine einfache Gewohnheit aufbauen: Beleg sofort sichern, Ausgabe zeitnah zuordnen, offene Punkte vor der Rückkehr prüfen und die Abrechnung nicht unnötig liegen lassen. Diese Reihenfolge ist wichtiger als das bloße Installieren der App. Wer nur am Ende alles nachtragen möchte, nimmt sich den größten Vorteil einer mobilen Lösung selbst.

Ein weiterer sinnvoller Ansatz ist, nach jeder Reise kurz zu kontrollieren, ob wirklich alle Ausgaben erfasst wurden. Das dauert weniger als eine spätere Suche in Jackentaschen, Taschen oder verschiedenen Postfächern. Besonders bei einer Reise mit mehreren Verkehrsmitteln oder kleinen Nebenkosten kann diese Abschlusskontrolle helfen, Lücken früh zu bemerken.

Ich sehe darin auch einen psychologischen Vorteil: Die Reisekosten bleiben eine abgeschlossene Aufgabe und werden nicht zu einem offenen Punkt, der sich über Wochen mitzieht. Die App spart dabei nicht unbedingt jede einzelne Eingabe ein. Sie kann aber helfen, den Vorgang aus dem Kopf herauszubekommen und an einem festen Ort weiterzuführen.

Was die Bewertung über die Alltagserfahrung andeutet

Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 2,9, basierend auf rund 1.400 Bewertungen. Das ist kein Wert, bei dem ich die Anwendung blind empfehlen würde. Gleichzeitig sagt eine solche Zahl nicht automatisch, dass der Kernnutzen unbrauchbar ist. Bei einer internen Business-App können Zugang, Unternehmensabläufe, bestimmte Gerätebedingungen und Erwartungen an die Abrechnung die Erfahrung stark beeinflussen.

Die Anwendung kommt auf mehr als 100.000 Installationen und hat ungefähr 966 Rezensionen. Das zeigt, dass sie eine reale Nutzerbasis erreicht, aber nicht, dass jeder Installierte sie regelmäßig verwendet. Für meine Entscheidung ist deshalb wichtiger, ob der eigene Arbeitsprozess passt. Wenn die App genau den vorgesehenen DB-Ablauf unterstützt, kann sie trotz einer durchwachsenen öffentlichen Bewertung sinnvoll sein. Wer dagegen nur eine allgemeine Belegverwaltung sucht, sollte die niedrige Durchschnittsbewertung als Anlass nehmen, genauer hinzusehen.

Ich würde vor der dauerhaften Nutzung außerdem prüfen, ob der eigene Arbeitgeberbereich und der konkrete Reiseprozess damit tatsächlich abgedeckt sind. Nicht jeder Mitarbeiter reist gleich, und nicht jede Abrechnung besteht aus denselben Belegarten. Die App ist dann stark, wenn ihre interne Ausrichtung zum persönlichen Alltag passt; sie ist schwach, wenn man sie außerhalb dieses Rahmens verbiegen muss.

Pflegeaufwand: wenig Technik, aber regelmäßige Aufmerksamkeit

Der größte Wartungsaufwand liegt meiner Einschätzung nach nicht in der Installation, sondern in der konsequenten Nutzung. Reisekosten-Apps funktionieren nur so gut wie die Informationen, die man ihnen rechtzeitig gibt. Ein verschwommener Beleg, eine vergessene Ausgabe oder eine Reise, die erst lange später nachgetragen wird, lässt sich nicht durch eine besonders spezialisierte Oberfläche vollständig ausgleichen.

Die aktuelle Version ist 5.0.1. Das ist für mich ein Hinweis, dass die App als laufendes Produkt weitergeführt wird, aber keine Garantie für eine völlig reibungslose Erfahrung. Nach einem Update würde ich mir angewöhnen, einen kleinen Test mit einer ohnehin anstehenden Reiseabrechnung zu machen. So fällt früh auf, wenn sich ein vertrauter Ablauf verändert hat oder eine Eingabe anders funktioniert.

Da die App für einen internen Nutzerkreis gedacht ist, sollte man auch die eigene Zugangssituation im Blick behalten. Ein Wechsel des Geräts, eine Neuinstallation oder eine längere Pause kann bei beruflichen Anwendungen störender sein als bei einer privaten Notiz-App. Ich würde deshalb wichtige Belege nicht ausschließlich in einer einzigen Zwischenablage liegen lassen und offene Abrechnungen nicht unnötig aufschieben.

Das bedeutet nicht, dass man parallel ein zweites vollständiges System pflegen sollte. Doppelte Arbeit würde den Vorteil wieder zunichtemachen. Sinnvoller ist eine klare Regel: Die App ist der zentrale Ort für die Abrechnung, während Belege bis zum Abschluss ordentlich und nachvollziehbar aufbewahrt werden. So bleibt die mobile Erfassung praktisch, ohne dass man bei einem späteren Problem völlig ohne Nachweis dasteht.

Wo im Alltag Reibung entstehen kann

Die erste mögliche Ermüdungsquelle ist die enge Zielgruppe. Wer die App gelegentlich öffnet, ohne regelmäßig DB-Reisekosten abzurechnen, wird sie schnell als überflüssig empfinden. Auf dem Smartphone wirkt eine spezialisierte Anwendung dann wie ein Werkzeug für einen Termin, der nur selten stattfindet.

Die zweite liegt in der Nacharbeit. Mobile Eingabe klingt bequem, aber jede Reise bringt ihre eigenen Details mit. Wenn ich mehrere Belege erst sammeln und später sortieren muss, verschiebt sich die Arbeit nur. Der Nutzen bleibt vorhanden, fällt aber geringer aus, als man nach der Installation vielleicht erwartet.

Die dritte Reibung entsteht beim Vergleich mit flexibleren Alternativen. Eine Tabellenkalkulation lässt sich an ungewöhnliche Fälle anpassen, eine allgemeine Beleg-App kann eventuell auch private oder freiberufliche Ausgaben verwalten, und eine Desktop-Lösung bietet auf einem großen Bildschirm mehr Platz. Die DB-App gewinnt nicht in jeder Situation. Sie gewinnt dort, wo der interne Zweck wichtiger ist als maximale Offenheit.

Ich würde sie deshalb nicht als alleinige Lösung für jede Form von beruflicher Finanzverwaltung betrachten. Für komplexe Auswertungen, mehrere Auftraggeber oder eine langfristige Buchhaltung braucht man wahrscheinlich ein anderes Werkzeug. Ihre Rolle ist enger: Sie soll den DB-bezogenen Reisekostenprozess handhabbarer machen.

Altersfreigabe und praktische Einordnung

Die App ist mit USK ab 0 Jahren gekennzeichnet. Das ist für eine Business-Anwendung wenig überraschend, sagt aber vor allem etwas über die formale Einstufung aus, nicht über die berufliche Eignung. Auch wenn die Altersfreigabe sehr niedrig ist, richtet sich die Nutzung inhaltlich an Beschäftigte mit dienstlichen Reisen.

Bei der Gerätefrage ist die Mindestanforderung iOS 9. Wer ein älteres Apple-Gerät verwendet, sollte deshalb vor der Installation prüfen, ob das Betriebssystem diese Voraussetzung erfüllt. Für neuere Geräte ist die Anforderung in der Regel keine besondere Hürde. Trotzdem lohnt sich dieser kurze Check, wenn ein Dienstgerät schon einige Jahre im Einsatz ist.

Diese technischen Angaben ändern nichts an meinem Haupturteil: Die entscheidende Kompatibilität ist nicht nur die des Smartphones, sondern die des Arbeitsprozesses. Ein modernes Gerät allein macht die App nicht passend, wenn die eigene Tätigkeit keinen regulären Bezug zu DB-Reisekosten hat.

Vergleich mit den üblichen Alternativen

Gegenüber einer einfachen Notiz-App bietet die spezialisierte Lösung den klareren beruflichen Rahmen. Notizen sind schneller und freier, verlieren aber bei mehreren Reisen rasch an Übersicht. Wer nur eine einzelne Ausgabe festhalten möchte, kann mit einer Notiz auskommen. Für wiederkehrende Abrechnungen würde ich lieber eine dafür vorgesehene Anwendung verwenden.

Im Vergleich zu einer Tabellenkalkulation ist die App wahrscheinlich weniger flexibel, dafür näher am konkreten Zweck. Eine Tabelle ist sinnvoll, wenn ich eigene Spalten, individuelle Berechnungen oder mehrere Auftraggeber brauche. Sie verlangt jedoch mehr Pflege und bietet keine so eindeutige gedankliche Trennung zwischen privater Finanzverwaltung und DB-Dienstreise.

Allgemeine Reisekosten-Apps sind die bessere Wahl für Menschen, die verschiedene Arbeitgeber, Kunden oder Projekte verwalten. Sie können attraktiver sein, wenn man Belege unabhängig von einer bestimmten Organisation sammeln möchte. Für einen DB-Mitarbeiter, der ausschließlich den vorgesehenen internen Prozess benötigt, kann diese größere Freiheit allerdings auch unnötige Komplexität bedeuten.

Eine Desktop-Lösung wiederum passt besser zu Personen, die grundsätzlich am Schreibtisch abrechnen und mobile Eingaben vermeiden möchten. Ich sehe den Vorteil der App gerade darin, dass der Beleg dort erfasst werden kann, wo die Ausgabe anfällt. Wer diese Möglichkeit nicht nutzt und ohnehin alles später am Computer einträgt, hat weniger Grund, dauerhaft Speicherplatz dafür freizuhalten.

Wer die App behalten sollte und wer besser weiter sucht

Ich würde sie behalten, wenn ich regelmäßig dienstlich für die Deutsche Bahn unterwegs bin, meine Abrechnungen über den vorgesehenen internen Weg erledige und von einer mobilen Sammlung direkt nach der Ausgabe profitiere. Dann kann die App eine kleine, aber dauerhafte Entlastung sein. Sie muss nicht spektakulär wirken; es reicht, wenn sie einen wiederkehrenden lästigen Schritt zuverlässig bündelt.

Ich würde sie eher nicht wählen, wenn ich eine Lösung für private Reisen, freiberufliche Projekte oder mehrere Unternehmen suche. Ebenso wenig passt sie zu mir, wenn ich grundsätzlich lieber alle Belege am Monatsende am großen Bildschirm bearbeite. In diesen Fällen sind eine flexible Tabelle, eine allgemeine Reisekosten-App oder eine etablierte Buchhaltungslösung wahrscheinlich sinnvoller.

Für neue Nutzer ist außerdem wichtig, die App nicht als automatische Abrechnung zu missverstehen. Eine mobile Anwendung kann das Erfassen und Ordnen erleichtern, aber die Verantwortung für vollständige und korrekte Angaben bleibt beim Nutzer. Der beste Ablauf ist daher nicht „installieren und vergessen“, sondern „installieren, eine feste Gewohnheit entwickeln und nach jeder Reise kurz kontrollieren“.

Mein langfristiges Urteil

Reisekosten für DB Mitarbeiter verdient einen festen Platz auf dem Smartphone, wenn die eigene Arbeit genau zu ihrem engen Zweck passt. Die kostenlose Nutzung, die klare Business-Ausrichtung und die mobile Nähe zum Reisealltag sprechen dafür. Besonders überzeugend ist die App nicht wegen eines einzelnen auffälligen Extras, sondern weil sie wiederkehrende DB-Reisekosten an einem dafür vorgesehenen Ort bündelt.

Ihre Grenzen sind jedoch ebenso deutlich. Die durchwachsene Bewertung von 2,9 zeigt, dass der Alltag nicht für alle Nutzer reibungslos sein dürfte. Dazu kommen der begrenzte Nutzerkreis, der notwendige Pflegeaufwand und die geringere Flexibilität gegenüber allgemeinen Lösungen. Wer außerhalb der DB-Struktur arbeitet, sollte sich die Installation sparen, statt die App in einen Zweck zu zwingen, für den sie nicht gedacht ist.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb bedingt positiv aus: Für regelmäßige DB-Dienstreisen kann sie nach dem ersten Monat ihren Wert behalten, sofern ich Belege zeitnah erfasse und den Prozess nicht durch parallele Listen verkompliziere. Für seltene Reisen oder komplexere berufliche Abrechnungen ist der dauerhafte Nutzen deutlich kleiner. Ich würde sie passenden DB-Mitarbeitern empfehlen, aber nicht als allgemeine Reisekosten-App für jedermann.

Highlights

  • Schnelle Erfassung von Dienstreisen direkt unterwegs
  • Übersichtliche Verwaltung mehrerer Reisevorgänge
  • Praktisch für regelmäßige DB-Dienstreisen
  • Unterstützt eine strukturierte Kostenaufstellung
  • Spart Zeit gegenüber manueller Abrechnung

Einschränkungen

  • Nur für berechtigte DB-Mitarbeiter sinnvoll nutzbar
  • Einarbeitung kann bei den vielen Eingabefeldern nötig sein
  • Funktionsumfang hängt von internen DB-Vorgaben ab
  • Bei fehlender Verbindung sind Funktionen eventuell eingeschränkt
  • Nicht für private Reiseabrechnungen ausgelegt

Häufig gestellte Fragen

Was ist „Reisekosten für DB Mitarbeiter“ und wofür kann ich die App nutzen?

„Reisekosten für DB Mitarbeiter“ ist eine interne Anwendung zur digitalen Erfassung und Verwaltung dienstlich bedingter Reisekosten. Nach der Anmeldung können Mitarbeitende beispielsweise Reisedaten, Belege, Verpflegungsmehraufwendungen und weitere erstattungsfähige Kosten dokumentieren. Die App soll den Prozess gegenüber einer papierbasierten Abrechnung vereinfachen und eine schnellere Weiterleitung zur Prüfung ermöglichen.

Wer kann die Anwendung verwenden und wie funktioniert die Anmeldung?

Die App richtet sich in erster Linie an berechtigte Mitarbeitende der Deutschen Bahn beziehungsweise an Personen mit einem dafür freigeschalteten Unternehmenszugang. Für die Nutzung ist normalerweise eine interne Anmeldung erforderlich, etwa über dienstliche Zugangsdaten oder ein Unternehmenssystem. Ohne gültige Berechtigung lässt sich die Anwendung möglicherweise nicht vollständig nutzen. Bei Problemen sollten sich Nutzer an den zuständigen IT- oder Reisekosten-Support wenden.

Welche Reisekosten und Belege lassen sich mit der App erfassen?

Je nach Unternehmensvorgaben können unterschiedliche dienstliche Ausgaben erfasst werden, darunter Fahrtkosten, Übernachtungen, Parkgebühren, Verpflegungsaufwendungen und sonstige notwendige Reisekosten. Belege lassen sich in der Regel fotografieren oder als Datei hinzufügen. Wichtig ist, dass die Dokumente gut lesbar sind und alle erforderlichen Angaben enthalten. Welche Kosten tatsächlich erstattungsfähig sind, richtet sich nach den internen Richtlinien.

Kann ich Reisekosten auch unterwegs ohne stabile Internetverbindung bearbeiten?

Ob die App vollständig offline funktioniert, hängt von der jeweiligen Version und der technischen Einbindung in die internen Systeme ab. Einige Angaben lassen sich möglicherweise zunächst vorbereiten, während die Übermittlung oder Synchronisierung eine Internetverbindung benötigt. Vor einer Reise sollte die Anwendung daher aktualisiert und der Zugang getestet werden. Nach dem erneuten Verbinden empfiehlt es sich, zu prüfen, ob alle Daten und Belege erfolgreich übertragen wurden.

Ist die Nutzung sicher und was passiert mit meinen persönlichen Daten?

Da die Anwendung dienstliche Abrechnungs- und möglicherweise personenbezogene Reisedaten verarbeitet, sind Datenschutz und Zugriffsschutz besonders wichtig. Nutzer sollten ausschließlich die offizielle App-Version verwenden, ihre Zugangsdaten nicht weitergeben und das Gerät mit einer sicheren Displaysperre schützen. Die konkrete Speicherung, Verarbeitung und Aufbewahrungsdauer richtet sich nach den Datenschutzbestimmungen und IT-Richtlinien der Deutschen Bahn. Bei Unsicherheiten sollte der offizielle Support kontaktiert werden.

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2,9
Entwickler
SPS Germany GmbH
Veröffentlicht
31.01.2016

Alternative zu Reisekosten für DB Mitarbeiter

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